Hallo, mein Name ist Michael.
Ich komme aus der Nähe von Hannover. Aber das Internet hat mir immer das Gefühl gegeben, dass das keine Rolle spielt.
Entwickler bin ich seit über drei Jahrzehnten. Aber mal ganz ehrlich: Das ist nicht das, was mich ausmacht! In erster Linie bin ich neugierig und wissensdurstig — jemand, der ein interessantes Problem sieht und nicht loslassen kann, bis er es wirklich verstanden hat. Nicht nur oberflächlich. Wirklich. Das mag selbstverständlich klingen. Ist es aber nicht.
Meine erste Website entstand 1996 für AOL Deutschland – handgeschrieben in HTML, ohne Framework, ohne Tooling, ohne Stack. Einfach ein Texteditor, ein Grafikprogramm und ein Browser, der manchmal mitmachte. ;)
Seitdem habe ich nicht aufgehört. Ich habe miterlebt, wie sich das Web von statischen Seiten hin zu dynamischen Applikationen entwickelt hat, wie JavaScript von einer Spielerei zu einem ernsthaften Ökosystem wurde, wie Backends sich in Microservices auflösten und wieder verschmolzen.
Und ich bin dabei geblieben – nicht weil ich musste, sondern weil es mich immer noch interessiert.
Was hier nicht entsteht: Tutorials. How-Tos. Clickbait-Listen.
Was hier entsteht: Gedanken. Projekte. Haltungen. Code, der eine Geschichte hat.
Philosophisches, das sich aus technischen Problemen ergibt. Technisches das sich aus philosophischen Fragen ergibt.
Manchmal beides gleichzeitig – mit einer Prise Humor, damit man wach bleibt. ;)
Ich schreibe hier in erster Linie für mich. Genauer gesagt für mein zukünftiges Ich, das sich in einigen Jahren fragen wird: "Warum habe ich damals so gedacht? Was hat mich angetrieben?"
Wenn du mich dabei begleiten möchtest: sehr gerne!
Zum Thema KI, weil es sich nicht vermeiden lässt:
Seit dem ersten Release von ChatGPT Ende 2022 versuche ich zu verstehen, was diese Technologie wirklich verändert – nicht durch Artikel darüber, sondern durch Benutzung und eigene Erfahrung.
2025 kam mein erster persönlicher Wendepunkt: das Gespräch mit KI hat bei mir die stundenlangen Recherche-Sessions auf Google abgelöst. Nicht als Ersatz fürs Denken. Als Ersatz fürs Suchen. Der Unterschied ist enorm.
Anfang 2026 kam der zweite: ich habe aufgehört, KI als Werkzeug zu verwenden – und angefangen, mit ihr zusammen zu programmieren. Das ist kein Vibe Coding. Das ist das Gegenteil davon!
Was sich dadurch fundamental geändert hat? Gedanken, die früher irgendwo unstrukturiert lagen und langsam vergessen wurden, können jetzt in einem einzigen Gespräch zu kohärenten Dokumenten, Artikeln und Implementierungsplänen werden.
Das Problem war nie das Denken. Das Problem war die Transformation danach.
Dieses Blog ist ein Ergebnis dieses Weges.
Technisch bewege ich mich aktuell vor allem in der Welt von Bun, TypeScript und Go – mit einem wachsenden Interesse an SvelteKit und einem Faible für Dinge, die ich lieber selbst durchdenke, als sie blind einzusetzen.
Wenn dich interessiert, was dabei entsteht: schau wieder rein!
Michael – irgendwo zwischen Hannover und dem Rest des Internets.